WM Argentinien: Rindersteak auf Pfeffersauce mit Bohnen und einem Nest aus Nudeln

WM Argentinien: Rindersteak auf Pfeffersauce mit Bohnen und einem Nest aus Nudeln

Auf nach Argentinien.

Wenn man an Argentinien denkt, denkt man wahrscheinlich erst an Südamerika, Fußball und Messi, aber dann kommt auch schon sehr schnell das Steak. Argentinien ist berühmt für seine Rinderzucht und das Fleisch aus eben jenen. Was man weniger weiß, ist dass viele Italiener nach Argentinien ausgewandert sind und so auch die italienischer Küche mit ins Land gebracht haben. Aus diesem Grund gibt es heute eine Kombination aus beiden Kulturen; leckeres, saftiges Rindersteak mit einer kleinen Pastavariation.

Das wichtigste ist natürlich ein gutes Stück Fleisch. Anstatt irgendein abgepacktes argentinisches Stück Fleisch zu nehmen, geht lieber zu eurem lokalen Metzger und besorgt euch ein wunderbar frisches Stück von unseren heimischen Rindern. Ich nehme immer Rinderhüftsteak, das ist schön zart und preislich auch noch voll im Rahmen (250 g etwa 5,00 €). Die Fleischscheibe sollte auch nicht zu dünn sein, sonst brät es zu schnell durch und die Gefahr besteht, dass es nicht schön medium wird. Steaks niemals durchbraten, das ist eine Vergewaltigung des Fleisches! Ich beschreibe hier, wie ich meine Steaks immer zubereite. Diese werden eigentlich immer gut und schmecken fantastisch.

Zutaten Steak

  • 250 g Rinderhüftsteak
  • Öl, Pfeffer
  • 1 Zweig Rosmarin

Zubereitung Steak

  1. Etwas Öl und etwas grob gemahlener Pfeffer in einem Schälchen mischen und das Steak mit einem Pinsel damit auf beiden Seiten bestreichen.  Mindestens eine halbe Stunde einziehen lassen.
  2. Eine Pfanne sehr stark erhitzen und das Steak auf beiden Seiten etwa 1 min anbraten.
  3. Steak aus der Pfanne nehmen und mit dem Rosmarinzweig in Alufolie wickeln, in den vorgeheizten Backofen geben und bei 100° etwa 10 -15 min weiter garen. Je nach dicke des Steaks.
  4. Wer ein Bratenthermometer hat kann notfalls auch mal reinpiksen. Für ein Medium Steak sollte die Themperatur innen etwa 55° haben. Aber eigentlich sollte man eher nicht in das Fleisch stechen, daher auch in der Pfanner nur mit einer Zange anfassen, NIE Gabel.

Normalerweise mache ich knusprige Bratkartoffeln dazu, aber für die italienische Note habe ich mich diesmal für Nudeln entschieden. Diese habe ich mit Speck und einer Ei-Sahne-Masse zubereitet.

Zutaten Nudelnest

  • 1 Handvoll Nudeln
  • 3 Scheiben Bacon
  • 1 Ei
  • 3 EL Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Cocktailtomate
  • etwas Parmesan

Zubereitung Nudelnest

  1. Nudeln in Salzwasser kochen.
  2. Eine Muffinform mit Bacon auskleiden und die gekochten Nudeln hineingeben.
  3. Ei, Sahne, Salz, Pfeffer und Parmesan verquirlen und mit in die Form geben. Als Topping gibt es eine Tomate oben drauf.
  4. Bei 200° etwas 15 min in Ofen.

Ich habe nach einer viertel Stunde den Ofen auf 100° runter gedreht und dann das Steak mit zu den Nudeln in Ofen gegeben und die Nudeln noch drin gelassen, damit sie nicht kalt werden.

Zum Steak habe ich noch eine Pfeffersauce gemacht.

Zutaten Pfeffersauce

  • Sahne
  • 1 TL ganze, eingelegte Pfefferkörner
  • gemahlener Pfeffer
  • Rinderfond

In der Pfanne, in der das Steak briet, Sahne, Pfefferkörner und etwas Rinderfond hineingeben, aufkochen und etwas eindicken lassen. Nach Bedarf noch mit gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Bohnen einfach in kochendem Salzwasser gar kochen.

Das war mein heutiger Vorschlag. Nichts für Vegetarier, aber für Fleischesser ein Traum.

Viel Spaß beim Kochen und Garen.

 

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